Tierheim Langenberg, seit 1991 - Es warten viele Tiere wie Hunde, Katzen, Farbmäuse, Chinchillas, Degus, Zwerghasen oder auch Meerschweinchen darauf, in eine liebevolle Familie vermittelt zu werden.

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Zu erreichen unter:
Tierschutzverein
Hohenstein-Ernstthal e.V.
Tierheim Langenberg

Tierheim-Leiterin: Jana Berger
Am Fichtenthal 16
09337 Callenberg
Telefon 03723 48124



 Das Leben mit einem Hund teilen - Ein Partner auf vier Pfoten

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Zahlreiche Studien weisen auf die gesundheitsförderlichen Aspekte der Hundehaltung hin. Zum Einen ist es die tägliche Bewegung beim "Gassigehen" an der frischen Luft und zum Anderen sind es die sozialen Kontakte zu anderen Hundebesitzern. Außerdem lebt man auch mit einem Partner zusammen, dessen Treue sprichwörtlich ist. Mit einem Hund geht man eine zuverlässige Bindung ein, und das tut sicher auch der Seele gut.

An der Universität in Bonn fand der Psychologe Prof. Reinhold Bergler heraus, dass Hundebesitzer auch Lebenskrisen besser meistern und in den Griff bekommen. Selbst der Tot eines nahen Angehörigen kann durch einen Hund besser verarbeitet werden. Oftmals lassen sich Menschen durch den Verlust des Angehörigen hängen, doch wer einen Hund besitzt ist gezwungen hinaus zugehen.

Auch für Kinder sind Hunde treue Spielgefährten und sie entwickeln mehr Verantwortungsbewusstsein und Sozialkompetenz als ihre haustierlosen Mitschüler. Einer britischen Studie zufolge sind haben Kinder mit Haustieren auch ein stärkeres Immunsystem und sind seltener krank.


Streicheln macht glücklich

Das Spielen mit dem Vierbeiner macht viele Hundebesitzer auch glücklich. Vorallem steigt beim Streicheln des Hundes der Oxytocin-Spiegel stark an, ein bekannter Botenstoff, der auch als "Kuschel-Hormon" bezeichnet wird, der an der Entwicklung positiver Beziehungen wie Elternliebe, Freundschaft und Sexualität beteiligt ist. Die vermehrte Ausschüttung dieses Hormones kann die Stimmung verbessern und die Symptome von Ängstlichkeit und Depression mildern.

Haustiere wirken allgemein auch als Stressbremse. So sind zum Beispiel Menschen, die ständig unter Volldampf leben und damit Herz und Kreislauf schädigen aber ihren Haushalt mit einem Vierbeiner teilen, weniger gefährdet.


Hund als Flirtfaktor beim Gassigehen

Beim Gassigehen kommt man unweigerlich mit anderen Menschen in Kontakt. So mancher hat auch dabei die Liebe seines Lebens gefunden. Aus einem Erstgespräch über den Vierbeiner selbst entwickeln sich oftmals weitere Gespräche über den Hundebesitzer. Siebenundsiebzig Prozent der in einer repräsentativen Studie Befragten sind über ihren Vierbeiner schon mit Unbekannten ins Gespräch gekommen, bei jedem Zehnten hat es sogar richtig gefunkt. (Quelle Reingold-Institut in Köln)

Wird eine feste Beziehung aus den Kontakten, sorgt der Hund für Stabilität. US-Forscher haben heraus gefunden, dass Tierbesitzer glücklichere Ehen führen. 

Welche Rasse passt zu mir?

Bevor Sie sich für eine bestimmte Rasse entscheiden, sollten Sie aber sicher stellen, ob sie wirklich zu Ihrem Leben passt und Sie die Bedürfnisse des Hundes erfüllen können. Wer sich seinen künftigen Weggefährten nach der Optik aussucht, tut sich und dem Hund keinen Gefallen.  Vor der Rassewahl sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

- Wie viel Platz habe ich?
- Wo lebe ich -  in der Stadt oder auf dem Land?
- Wie viel Zeit kann ich für das Tier aufbringen?
- Wie lange wäre der Hund pro Tag/pro Woche allein?
- Wie viel Geld habe ich für das Tier übrig?
- Anfänger oder erfahrener Hundehalter?
- Welpe oder ausgewachsener Hund?

Man sollte sich auf alle Fälle vorher den Hund auch genauer ansehen. Und denken Sie immer daran: Der Wunsch nach dem Zusammenleben mit einem Hund sollte bei Ihrer Entscheidung im Vordergrund stehen, denn schließlich muss er ein vollwertiges Familienmitglied werden.

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